Zink gegen Pickel

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Zink gegen Pickel

Hilft Zink gegen Pickel?

Nicht selten fällt beim Thema „Pickelbekämpfung“ Zink als Schlagwort (siehe auch „Was hilft gegen Pickel?“). Doch die meisten Personen wissen gar nicht, was Zink genau ist und warum es eine so vielversprechende Wirkung hat.

Zink ist ein Spurenelement und ist an diversen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Es ist vor allem in Fisch und zahlreichen Meeresfrüchten vorhanden, aber auch in Fleisch und Geflügel. Andere Lebensmittel hingegen erschweren die Zinkaufnahme – daher ist eine gesunde Ernährung auch wichtig in Bezug auf die Pickelentstehung.

Zink in verschiedenen Ausführungen

Zinkpräparate lassen sich ganz einfach in Apotheken erwerben. Dort können sich die Kunden zwischen Zinkpasten, Zinkcremes, Zinksalben und Zinktabletten entscheiden. In Bezug auf die Pickelbekämpfung gibt es einen ganz klaren Favoriten der aufgeführten Produkte: nämlich die Zinkpaste. Diese hat den großen Vorteil, dass sie nach dem Auftragen lediglich eine oberflächliche Fettschicht bildet und nicht in die Haut einzieht. Die Zinkpaste hat eine antiseptische Wirkung (dank dem Bestandteil „Zinkoxid“) und wirkt daher wie ein Desinfektionsmittel auf der Haut. Zusätzlich trocknet sie die entsprechende Hautstelle aus und sorgt somit dafür, dass die Hautporen gereinigt werden. Cremes und Salben hingegen haben einen hohen Fettgehalt, ziehen in die Haut ein und verschließen somit zusätzlich die Poren. Dies verschlimmert dann die Symptomatik und lässt weitere Pickel entstehen.

Zinktabletten sollten nur bei medizinisch bestätigtem Zinkmangel eingenommen werden, da sie sonst keinerlei Wirkung haben beziehungsweise negative Folgen mit sich bringen können. Bei einer ausgewogenen Ernährung hingegen ist ein Zinkmangel kaum zu befürchten.

Wie sollte die Zinkpaste angewendet werden?

Grundsätzlich gilt: Jegliche Manipulationen an den Pickel sollten keimfrei erfolgen. Auch das gründliche Händewaschen vor der Behandlung reicht hierfür nicht aus. So sollte man für das Aufbringen der Zinksalbe Wattestäbchen verwenden, so dass man selber mit der Haut und dem eigentlichen Pickel keinen direkten Kontakt hat.

Vor dem Auftragen der Paste sollte das Gesicht schonend – aber gründlich – mit warmem Wasser gereinigt werden. Anschließend können die entsprechenden Hautareale mit Zinkpaste dünn bestrichen werden. Die Behandlung sollte stets am Abend erfolgen, so dass die Paste ihre volle Wirkung über Nacht entfalten kann. Da die Paste nicht in die Haut einzieht, kann sie am nächsten Morgen ganz leicht mit Wasser wieder entfernt werden.

Die ersten Erfolge lassen sich oftmals nach nur wenigen Tagen erkennen und die Haut wird deutlich glatter und geschmeidiger sein.

Zink bei Pickeln sinnvoll?

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Zinkpaste als Ergänzung bei der Pickelbekämpfung durchaus Sinn macht. Es wäre jedoch fatal zu glauben, dass die Paste ein Wundermittel sei – denn dann würde es längst keine Pickel mehr geben. Um die Pickel als Symptom zu therapieren, wird die Paste daher auch oft von Dermatologen empfohlen. Noch wichtiger als die Symptombekämpfung ist aber die Beseitigung der Ursache. Hierbei ist es sinnvoll, die eigenen Lebensumstände beziehungsweise Gewohnheiten zu überdenken (siehe unseren Ratgeber gegen Pickel) und möglicherweise zu ändern. Denn nicht selten führt dies automatisch zu einem Rückgang der Symptome.



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