Die 10 besten Nahrungsergänzungen: Stärkung für Herbst und Winter

Nahrungsergänzungen
Teile diese Seite:

NahrungsergänzungenGerade wenn es draußen kälter und auch dunkler wird, benötigt der Körper mehr Vitamine, Mineralstoffe und weitere Nahrungsinhaltsstoffe, die der Gesundheit dienlich sind. Neben einer ausgewogenen Ernährung gibt es ein paar Nahrungsergänzungen, die in diesem Hinblick nicht ganz uninteressant sind. Dabei spielen jedoch nicht nur Tabletten und andere Präparate eine Rolle, sondern vor allem Lebensmittel, die bei den meisten nicht auf dem Speiseplan stehen. In diesem Ratgeber bekommen Sie Tipps zu den 10 besten Nahrungsergänzungen für Herbst und Winter.

Vitamin D: das Multitalent für einen gesunden Körper

Vitamin D sorgt unter anderem dafür, dass Calcium im Darm aus der Nahrung ins Blut aufgenommen werden kann. Folglich ist es wichtig für den Knochenaufbau und die Stabilität der Zähne. Im Sommer hilft uns Vitamin D zudem, einer Sonnenallergie vorzubeugen. Im Winter ist es ein wichtiger Bestandteil für die Stärkung des Immunsystems – gemeinsam mit Vitamin C und den B-Vitaminen bildet es eine Einheit, die uns eine Grippe überstehen lässt. Vitamin D ist auch für die Gesundheit der Gefäßmuskulatur verantwortlich – Anzeichen eines starken Mangels sind vor dem Knochenschwund also auch Durchblutungsstörungen, Kopf- und Gliederschmerzen, und so weiter. Wer seinen Vitamin D Haushalt in Ordnung bringen möchte, braucht entweder viel Sonne, Präparate (Tabletten, Tropfen, o.ä.) oder Fischleber.

Vitamin K: Das unterschätzte Vitamin fürs Immunsystem

Vitamin K ist für die Gesundheit und das tägliche Funktionieren des Körpers genauso wichtig wie Vitamin D und Calcium. Diese drei Stoffe bilden überdies eine Einheit, die für Knochen, Muskeln und Verdauung äußerst wichtig sind. Das Gute an Vitamin K ist dabei, dass man es nicht durch Fischleber oder Präparate aufnehmen muss. Man findet dieses Vitamin vor allem in diesen Lebensmitteln:

  • Spinat
  • Mangold
  • Salat
  • Petersilie, Schnittlauch und andere Kräuter
  • Rosenkohl
  • Grünkohl
  • Brokkoli
  • Kichererbsen
  • Pistazien

Jedoch gibt es auch kombinierte Vitamin K und Vitamin D Präparate, die besonders im Herbst sowie im Winter hilfreich sind. Allerdings ist die Versorgung durch reguläre Nahrungsmittel immer zu bevorzugen.

Omega 3 Fettsäuren: In vielem drin, aber nicht überall

Man kann sich umfangreich und sogar mit einigen fettigen Nahrungsmitteln ausstatten und diese verspeisen – doch dies garantiert noch keine ausreichende Versorgung mit Omega 3 Fettsäuren. Denn in vielen Back- und Teigwaren, in Sonnenblumenöl, Wurstwaren und Milchprodukten dominieren die nicht so gesunden Omega 6 Fettsäuren; diese sind entzündungsfördernd. Wer sich gesünder ernähren will und die entzündungshemmenden Omega 3 Fettsäuren aufnehmen mag, der sollte sich an diese Lebensmittel halten:

  • Seefisch
  • Kokos-, Hanf-, Lein- und Olivenöl
  • Chia-Samen oder Chia-Produkte

Natürlich gibt es auch Omega 3 Fettsäuren als Kapseln sowie in Form von anderen Präparaten. Jedoch gilt auch hier, dass natürliche Quellen weitaus besser sind. Schon allein, weil sie noch andere wichtige Nährstoffe mitbringen.

Antioxidantien: Nichts für den modernen Stressmenschen, oder doch?

Antioxidantien findet man vor allem in Keimlingen, Wildpflanzen, Früchten und in Fetten sowie Ölen, die naturbelassen angeboten werden. Die kleinen Kämpfer gegen die sog. „freien Radikalen“ verstecken sich hingegen nicht in Getreide- und Teigprodukten, Milch und schlechten Fetten. Eine Ernährung auf Basis von Fertigprodukten und bis zur Unkenntlichkeit verarbeiteten Anbaupflanzen ist hier also nicht hilfreich. Obst, grünes Gemüse, Samen und Kerne liefern Antioxidantien. Diese helfen gegen zu starke Stressauswirkungen, Hautalterung und chronische Entzündungen.

Bitterstoffe: Schon aufgrund des Namens unattraktiv, aber dennoch gut

Bitterstoffe sind wichtig für das Verdauungssystem. Sie sind unter anderem dafür zuständig, dass die aufgenommene Nahrung vollständig verdaut wird und dass die darin enthaltenen Nährstoffe in ausreichender Menge ins Blut übergehen. Außerdem unterstützen Bitterstoffe die Leber, welche für die Entgiftung des Körpers zuständig ist. Natürlich kommen Bitterstoffe in diesen Nahrungsmitteln vor:

  • Löwenzahn
  • Beifuß (auch als Tee ein Lieferant)
  • Schafgarbe (auch als Tee)
  • Wacholderbeeren

Das klingt nicht zu appetitlich, weshalb sich auch diese Lebensmittel mit gutem Bitterstoffgehalt empfehlen lassen:

  • Chicorée
  • Kohlsalate
  • Löwenzahn im Salat oder grünem Smoothie
  • Gewürze wie Fenchel, Ingwer, Gewürznelken, Kardamom, Kümmel und Zimt

Algen: Nicht nur für Sushi geeignet

Gerade Meeresalgen eignen sich perfekt als Gewürz und bringen zudem noch Chlorophyll (s. Grasdrinks) sowie reinigende Stoffe mit sich. Süßwasseralgen gelten besonders als Lieferanten von Chlorophyll. Wer sich sportlich betätigt sollte einen Mix von Meeres- und Süßwasseralgen genießen, da dieser nicht nur der Entgiftung zuträglich ist, sondern auch der Regeneration von Muskelgewebe. Zu den empfehlenswerten Süßwasseralgen gehören übrigens diese drei Vertreter:

  • Spirulina
  • Chlorella
  • Afa

Grasdrinks: Klingt nach Kuhfutter, ist aber gesund

Wer Gersten- oder Weizengras als Saft oder Bestandteil des Smoothies in seine Ernährung einfügt, der profitiert nicht nur von Bitterstoffen, sondern auch von Chlorophyll. Dieses entgiftet und beschleunigt die Regeneration nach Krankheitsfällen. Zur Prophylaxe ist es aber ebenso geeignet. Grasdrinks, die zudem aus Gerstengrassaftpulver gemacht werden können, sind überdies basisch und wirken daher der Übersäuerung des Körpers entgegen.

Vitamin B: Am besten ein Komplex aus mehreren Varianten

Für den Laien mögen Ausführungen zu Vitamin B etwas umständlich sein, das liegt aber nur daran, dass es verschiedene Vitamine mit dem Buchstaben B gibt. Von B1 bis B12 ist da alles dabei. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welches B-Vitamin Sie in ihrer individuellen Lage benötigen, dann sollten Sie einen Vitamin-B-Komplex zu sich nehmen. Wer Magen-Darm-Probleme hat, sich vegan aber nicht ausgewogen ernährt, und wer mit Haut oder Nerven Probleme hat, sollte hier zugreifen – und auf die hohe Dosierung von B12 achten.

Eiweißhaltige Nahrungsmittel und Drinks

Die bisherigen Tipps klingen ein bisschen Mager und sind nichts für Freunde von Grillgut und Teigwaren. Dennoch sollten Sie sie ausprobieren. Außerdem sollten Sie den Fleischkonsum – wenn nicht schon eingeschränkt – reduzieren. Genug Eiweiß bekommen Sie dennoch, wenn Sie sich ausgewogen ernähren. Im Zweifelsfall helfen Sojaprodukte (teilweise bis über 50 % Eiweiß in regulären Produkten!), Nüsse und Samen.

Kreatin: Für aktive, die gesund bleiben wollen

Wer sich viel bewegt, Sport macht oder dem Muskelaufbau frönt, der sollte über Kreatin nachdenken. Es wirkt dem Muskelabbau entgegen, steigert die Kraft und fördert zudem noch den Muskelaufbau. In Verbindung mit gesunden Eiweißdrinks (ohne Milchbestandteile) ergibt sich eine positive Wirkung für alle Sportler und die, die es werden wollen.



Loading Facebook Comments ...